Der Künstler Ironwhistle bei der Holzsuche im bayrischen WaldWir hier oben im Norden unserer schönen Welt, blicken auf eine lange und reichhaltige Kultur und Entwicklung zurück. Angefangen in den Stämmen, kleine Verbünde die gemeinsam jagten und Landwirtschaft betrieben. Verbunden durch ähnliche Sprachen und Ansichten zogen unsere Ahnen durch die dichten Wälder Europas und Sibiriens, auf der Suche nach Wild und Unterschlupf.

Hier war es die Haut der Tiere und dass Holz der Bäume und Sträucher, welche die ersten Waffen für Jagd und Verteidigung, Zelte, Tipis und Jurten ermöglichte, so wie sie in Teilen der Welt immer noch zu finden sind. Und gleichzeitig lieferte Holz den ersten Werkstoff aus dem man seinen heiligen Geistern und Göttern Körper formte, die man anbeten und denen man Opfer bringen konnte. Und im kalten Winter spendete Holz unseren Ahnen Wärme und ermöglichte ihnen dass zubereiten gesünderer Speisen.

Irgendwann wurden aus Zelten Wände und Zäune und die Menschen wurden sesshaft. Dennoch: Holz war weiterhin der Motor unserer Zivilisation! Man erkannte dass einige Sorten Krankheiten heilen konnte, wie zum Beispiel die Weide, welche die Grundlage für Aspirin bildet, während andere von bösen Geistern bewohnt wurden, und eher den Tod und Krankheiten brachten. So die Eibe, ein Baum der durch und durch giftig ist, weshalb der Volksmund ihn auch Mörderbaum nannte.

Entdecken Sie hier einige Arbeiten aus Holz, die einmal den Geistern unserer Ahnen huldigen und zum Anderen auch die spirituellen Eigenschaften des jeweiligen Baumes nach Hause bringen können. Und falls Sie die Zeit und Muse haben, besuchen Sie doch auch meine persönliche Seite www.ironwhistle.de – dort finden Sie, neben einigen meiner Geschichten und Märchen, auch interessante Artikel und Gespräche rund um alle mögliche Themen.

Und natürlich einen kleinen Podcast: Elyra & Iron – Am Rande des Denkbare

Herzlichst, Ihr
Ingo „Ironwhistle“ Jäckels